good bye failwhale

30. Juli 2010 —  0 Kommentare  — Events

Der failwhale, das Twitter Maskottchen welches jeweils bei Problemen mit dem Dienst auftaucht, entstand für das #twittboat innerhalb von 4 Tagen mit viel Zeitung, Kleister und der Hilfe meiner Mutter (habe 2 linke Hände ;)

Skeptisch ob der Hut nicht doch etwas zu geeky ist, erschien ich mit dem Wal im eigens angefertigten Twitterbag auf der Rudolf-Brun Brücke. Glücklicherweise freuten sich die Twittboater aber über das Maskottchen, was auf etlichen Bildern des #twittboat zu sehen ist.

failwhale-ebay-auktion

Um den failwhale Hype positiv zu nutzen wurde dieser, wie im Beitrag #twittboat 2010 erwähnt, auf Ebay versteigert um damit Gutes zu tun. Dank zahlreichen Helferinnen und Helfern kletterte der Preis innerhalb einiger Tage auf 51 Franken die nun der Gruppe swisstweets auf Kiva zugute kommen.

An dieser Stelle ein grosses Dankeschön an die Gewinnerin der Wal-Auktion @rhinnen (Blog). Ebenfalls danke den zahlreichen Mitbieterinnen und Mitbietern, sowie den Helfern die, die failwhale Tweets aktiv Retweetet haben.

Unten: Das neue Zuhause des #failwhale bei @brack_ch – Bild von @rhinnen zur Verfügung gestellt.

das neue zuhause des #failwhale bei @brack_ch - danke an den creator @philippkueng

Binäre Firmen sind erfolgreicher

21. Juli 2010 —  1 Kommentare  — Internet

Es ist durch Studien erwiesen dass Menschen mit weniger Auswahl durchweg zufriedener sind. Anstatt sich zwischen 100 Zahnpasta Sorten zu entscheiden greift der Grossteil der Konsumenten zu dem im TV beworbenen Markenprodukt oder der Sorte die schon seit Ewigkeiten verwendet wird. Der Grund für diese Käufer Reaktion unterliegt dem Gedanken, dass sich Menschen nicht gerne Entscheiden und falls sie dies doch tun müssen, sie am glücklichsten sind bei möglichst wenigen Optionen.

“keep it simple”
Ich denke in diesem Gebiet hat Apple wissentlich oder per Zufall den richtigen Weg gefunden. So muss beispielsweise bei einer Neuanschaffung eines Macbook lediglich zwischen 3 Grössen entschieden werden. Nach dem Klick auf Kaufen und dem Start des Bestellvorgangs werden erst die verschiedensten weiteren Konfigurationsoptionen angezeigt wobei wiederum nur zwischen einigen wenigen entschieden werden kann. So ist es Apple möglich eine gewaltige Palette von Optionen abzudecken ohne dass sich der geneigte Käufer bereits im Vorfeld zwischen 20 unterschiedlichen Varianten zu entscheiden hat.

Die Schattenseite der Entscheidungsfreiheit
Ich tue mich schwer, es zu sagen, aber das negativ Beispiel par excellence ist in diesem Fall die Firma Microsoft mit den unendlich differenzierten Windows und Office Versionen bei denen sich der Kunde bereits beim Kauf im klaren sein muss was im Laufe der Nutzung alles gebraucht wird. Einfach nur #epic #fail.

Alles in allem, Entscheidungen werden nie leichter, der Fragende kann aber alles daran setzten damit sie uns leichter erscheinen.

Das folgende TED Video zeigt eine Präsentation von Barry Schwartz der genau diesen Entscheidungsüberfluss thematisiert.

#qdds - aka. Quer durch die Schweiz mit @bireweich

18. Juli 2010 —  2 Kommentare  — Events

Als am #twuplu auskam, dass das GA von @bireweich auslaufen würde, zögerten wir nicht lange und machten uns am 13. Juli auf den Weg quer durch die Schweiz (#qdds). Das Ziel war nicht möglichst weit zu fahren, sondern möglichst viele Twitterer und Blogger spontan auf dem Weg zu treffen.

So trafen wir uns um 7.45 in Thalwil und setzten den ersten Tweet in die Welt:

Quer durch die Schweiz mit @phillipkueng! Wer tauscht mit uns in der Region Zürich Gipfeli gegen Kaffee? #qddsless than a minute ago via Twitter for iPhone

Apple Store an der Bahnhofstrasse in Zürich

Da uns gerade niemand Antwortete begaben wir uns nach Zürich in den Apple Store, was btw. mein erster Besuch in der Höhle des Löwen war. Nachdem wir alle möglichen Gerätschaften ausprobierten bewegten wir uns Richtung Hauptbahnhof weiter, lustigerweise dauerte es nicht lange bis sich das #qdds Team im Dataquest befand mit einem iPad in der Hand am twittern.

...was der @bireweich kann, kann ich schon lange... Tweet vom #ipad im #dataquest in Zürich #qddsless than a minute ago via mobile web

@AbtMartin und @bireweich im Gespräch

Um 11.12 fand dann der langersehnte erste Kontakt mit einem anderen Twitterer statt und nicht einfach irgendjemandem sondern es war @AbtMartin vom Kloster Einsiedeln höchstpersönlich. Während der Zugfahrt wurde über Twitter und die damit verbundenen Möglichkeiten diskutiert. Wie beispielsweise Monitoring betrieben werden kann und was für Werkzeuge es dafür gibt. Punkt 12 Uhr lieferten wir in vor dem Kloster ab und begaben uns völlig planlos zum nächsten Zug.

DSC_1877

Ab Einsiedeln fuhren wir über Wädenswil - Pfäffikon nach Rapperswil mit der Hoffnung auf ein Nest von möglichen Twitterern zu treffen. Da sich niemand meldete beschlossen @bireweich und ich über den Steg wiederum nach Pfäffikon zu gehen und danach Richtung Zürich zu Reisen.

DSC_1884

Auf dem Weg von Pfäffikon nach Zürich verliessen uns zudem unsere digitalen Helfer, womit kein Kontakt mehr mit Twitterern hergestellt werden konnte. Aus der Not gingen wir an die ETH um uns und den Akkus etwas Stärkung zu gönnen.

@bireweich und ich sitzen in der ETH Cafeteria am Akkus laden, daher Notfallbedingter Tweet mit dem Zune... #qddsless than a minute ago via Zune HD

Aufgrund der fortgeschrittenen Zeit brach @bireweich um 17 Uhr bereits wieder nach Luzern auf, sodass ich den 2. und letzten Twitter Besuch am #qdds alleine durchführte. Weil ich mich als Digital Native generell sträube Fahrpläne zu lesen oder überhaupt eine Reise im Vorfeld zu planen, liess ich mich vom Bahnhof Altstetten per Google Maps an den Firmensitz der Kublé AG lotsen. War wahrscheinlich sehr amüsant mir beim navigieren zuzuschauen ;-). Dort angekommen gabs kühle Getränke und tolle Gespräche mit @gustavosalami, @christophhess und dem restlichen Team über mögliche Chancen in der Schweizer Software Branche.

Alles in allem war es ein schöner Tag. Nachträglich kann man sagen, dass wenn wir den Tag etwas länger im Vorraus geplant hätten, uns wahrscheinlich einige Twitterer mehr über den Weg gelaufen wären.

Mehr Bilder sind auf flickr zu finden

Zukunftsgedanken
Während der Reise hatte ich die Idee von einer verteilten Twitterreise, d.h. jeder steigt in seinem Wohnort in den Zug, trifft einige andere und reist ca. 3 Stunden in dieser Gruppe weiter. Am Abend treffen sich dann alle Twitterteams an einem Ort der erst am Tag selbst per twtpoll abgemacht wird.  Das dafür nötige GA könnte bei der Gemeinde für 30 Franken ausgeliehen werden, es entstehen also nicht unnötig hohe Kosten für nicht ÖVler. Was haltet ihr von dieser "verteilten Twitterreise"?

#twittboat 2010

9. Juli 2010 —  0 Kommentare  — Events
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Schön war es das #twittboat, da werden mir wohl alle zupflichten. Dies war neben den herausragenden Leistungen der Paddlerinnen und Paddlern auch den Sponsoren daydeal.ch, sib.ch, nine.ch, amboss bier, kochen mit shibby, Rahel’s sweet temptations, carpathia, frühjahr und der grossartigen Organisation von @dhaitz_ch zu verdanken.

failwhale

Mit dem #twittboat haben wir der Welt gezeigt, dass Twitterer nicht (nur) Nerds sind die sich Tag ein Tag aus im Keller aufhalten und die Sonne nur vom hörensagen kennen.
Ich möchte sogar noch einmal einen Schritt weitergehen und der Welt beweisen, dass wir uns auch für soziale Projekte abseits des Internets einsetzen. Daher wird das Maskottchen (der failwhale)welches uns jeweils auf den Rennen begleitete auf Ebay versteigert und der Gewinn der Gruppe swisstweets auf Kiva überwiesen. 
Die failwhale Auktion dauert 10 Tage, also nichts wie los und mitsteigern.

@creativemorning in Zürich

9. Juli 2010 —  0 Kommentare  — Events
creativemorning in Zürich

Nachdem ich schon einiges von Tina Roth Eisenberg aka. swissmiss und den creativemornings gehört habe, war es nun an der Zeit selbst an einem teilzunehmen zumal es gerade vor der Haustür stattfindet.

creativemorning

Der Gastgeber Rolf Hiltl, stellte den ca. 200 Teilnehmern seine Firma Hiltl und Tibits vor und erklärte warum auf der Speisekarte auch nach ca. 120 Jahren noch immer nur Gemüse steht, obwohl sich Gäste teilweise über das fehlende Fleisch beklagten.

creativemorning

Wie von Tina bemerkt wurde gibt sich Hiltl für eine schweizer Firma generell enorm innovativ. Ich denke sie hat da nicht ganz unrecht, so wird man nicht in jedem Restaurant eine Twitterwall vorfinden #ilike. Ob bald anstatt mit einer Karte aus Papier per iPad bestellt werden kann, liess Rolf Hiltl dagegen offen.

Weitere Bilder vom Event findet man hier oder in der creativemorning Gruppe auf flickr.

Über mich

Hallo ich bin Philipp Küng.
Momentan studiere ich an der ETH Zürich Elektrotechnik & Informationstechnologie.
Bin Inhaber von pkstudio und arbeite nebenbei bei der Firma ckt gmbh in Wilen SZ.

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