Philipp Küng

Guy behind @bitfondue, @sharelephant and @trainshare

Binäre Firmen sind erfolgreicher

Es ist durch Studien erwiesen dass Menschen mit weniger Auswahl durchweg zufriedener sind. Anstatt sich zwischen 100 Zahnpasta Sorten zu entscheiden greift der Grossteil der Konsumenten zu dem im TV beworbenen Markenprodukt oder der Sorte die schon seit Ewigkeiten verwendet wird. Der Grund für diese Käufer Reaktion unterliegt dem Gedanken, dass sich Menschen nicht gerne Entscheiden und falls sie dies doch tun müssen, sie am glücklichsten sind bei möglichst wenigen Optionen.

“keep it simple”
Ich denke in diesem Gebiet hat Apple wissentlich oder per Zufall den richtigen Weg gefunden. So muss beispielsweise bei einer Neuanschaffung eines Macbook lediglich zwischen 3 Grössen entschieden werden. Nach dem Klick auf Kaufen und dem Start des Bestellvorgangs werden erst die verschiedensten weiteren Konfigurationsoptionen angezeigt wobei wiederum nur zwischen einigen wenigen entschieden werden kann. So ist es Apple möglich eine gewaltige Palette von Optionen abzudecken ohne dass sich der geneigte Käufer bereits im Vorfeld zwischen 20 unterschiedlichen Varianten zu entscheiden hat.

Die Schattenseite der Entscheidungsfreiheit
Ich tue mich schwer, es zu sagen, aber das negativ Beispiel par excellence ist in diesem Fall die Firma Microsoft mit den unendlich differenzierten Windows und Office Versionen bei denen sich der Kunde bereits beim Kauf im klaren sein muss was im Laufe der Nutzung alles gebraucht wird. Einfach nur #epic #fail.

Alles in allem, Entscheidungen werden nie leichter, der Fragende kann aber alles daran setzten damit sie uns leichter erscheinen.

Das folgende TED Video zeigt eine Präsentation von Barry Schwartz der genau diesen Entscheidungsüberfluss thematisiert.

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