Philipp Küng

Guy behind @bitfondue, @sharelephant and @trainshare

Oracle, Sun und OpenOffice.org

Wer an der ETH Zürich studiert muss sich wärend seiner Zeit Punkte in Geisteswissenschaftlichen Fächern (sogenannten D-GESS) erarbeiten, damit soll das züchten von ahnungslosen Elite-Zombies verhindert werden. Um meine Punkte zu sammeln trug ich mich in das Pflichtwahlfach 'Digitale Nachhaltigkeit in der Wissensgesellschaft' von Marcus M. Dapp ein.  Getreu dem Motto, D-GESS ist nicht einfach eine weitere Vorlesung, war auch die Aufgabenstellung innerhalb des Semesters eine andere. Gefragt war eine Schriftliche Arbeit und eine dazugehörige Präsentation. Was natürlich schon Welten besser ist als die sonst üblichen Semester Prüfungen. Nach einigem Überlegen wählte ich die aktuelle Thematik rund um die Übernahme von Sun durch Oracle und was dies für Sun's OpenOffice.org (kurz OO.o) bedeuten wird. Ob eine Software Stiftung allenfalls in Frage kommt? Was sind andere erfolgreiche Stiftungen im Software Sektor? Was sind deren Vor- und Nachteile? - Dies und weitere Fragen werden sich hoffentlich nach dem lesen meiner Arbeit erübrigen (ca. 90kB). Zusätzlich sind unten auch die Slides eingebettet, jedoch leider ohne Ton, da ich den vergessen habe aufzunehmen (ist vielleicht auch besser so ;-)

Das Highlight war jedoch, als eine Woche später Simon Phipps von der OpenSource Abteilung von Sun Microsystems an der ETH zu Besuch war, und auch die Vorlesung besuchte. Da er weitestgehend derjenige ist, der Entscheiden muss / kann wie OO.o zukünftig behandelt wird. Leider konnte er sich nicht wirklich zu der Übernahme äussern da diese noch nicht abgeschlossen ist. Doch vermittelte er uns Anwesenden viel prektisches Wissen wie Firmen mit OpenSource umgehen, und damit trotz allen Widerständen gut Gewinn erzielt werden kann.

Simon Phipps - Sun Microsystems

Korrektur
Wie Stephan in dem Forum Eintrag 'Zukunft von OpenOffice nach Sun-Übernahme' hingewiesen hat, kann eine bestehende GPL Lizenz (auch LPGL und dessen verwandte) nicht zurückgezogen werden. D.h. Oracle könnte die Lizenz der aktuellen, unter der GPL Lizenz erhältlichen, Version nicht ändern, sondern lediglich eine spätere Version unter einer neuen Lizenz veröffentlichen.

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